Junge Berufsschüler treffen auf alte Meister!

Bei unserer Exkursion vom 10-11. Juni 2019 besuchten polnische Berufsschüler aus Lubań die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Dabei stand nicht nur die Gemäldegalerie auf dem Programm, wo die Gruppe auf die alten Meister rund um Raffael und Co traf. Auch auf das moderne Dresden und die Berufsperspektiven standen im Fokus. In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen wurde ein Einblick in die deutsche Automobilindustrie gewährt. Besonders der Ausblick auf die Zukunft der E-Autos war interessant. Ein nachhaltiges Interesse zeigte sich auch beim Erkunden der Stadt: Begeistert griffen die Schüler zum Rad und erfreuten sich an den zahlreichen Radwegen und malerischen Landschaften.

 

 

 

Polnische Schülerinnen und Schüler erkunden Dresden

Im Nachbarland gibt es viel zu entdecken! Das wunderschöne Dresden zum Beispiel. Hier gibt es nicht nur tolle Kulturschätze und eine atemberaubende Landschaft, sondern auch spannende Möglichkeiten sich beruflich auszuprobieren. Im Rahmen zweier Exkursionen vom 23.-24.5. und vom 30.-31.5.2019 stellten wir polnischen Berufsschülern unser deutsch-polnisches Praktikumsprogramm vor und entdeckten gemeinsam die sächsische Hauptstadt Dresden. Wir besuchten die Biogas-Anlage der DREWAG, die Gläserne Manufaktur von Volkswagen und besichtigten die Gemäldegalerie und das Verkehrsmuseum. Auch eine Stadtführung in polnischer Sprache durfte nicht fehlen. Einige der polnischen Berufsschülerinnen und Berufsschüler dürfen wir als Praktikanten im Juli 2019 in Dresden begrüßen. Do Zobaczenia! Auf ein Wiedersehen!

 

Auf den Spuren der deutsch-polnischen Geschichte: Schüler besuchen die Gedenkstätte Groß Rosen

Um die Kultur und Mentalität unserer Nachbarn zu verstehen, muss man sich mit der gemeinsamen Geschichte befassen, auch wenn diese dunkle Kapitel beinhaltet.

Vom 08.-09.05.2019 setzten sich 24 Schülerinnen und Schüler der Oberschule „Korla Awgust Kocor“ aus Wittichenau im Rahmen einer Exkursion nach Kreisau und Groß Rosen mit der Zeit des Nationalsozialismus auseinander.

Dabei stellte der Besuch des Konzentrationslagers Groß Rosen auf dem Gebiet des heutigen Polen, 60 km südwestlich von Wrocław, einen wichtigen Zugang zu der schweren Vergangenheit. Während einer Führung erfuhren die Jugendlichen vom harten Alltag der KZ-Häftlinge, betraten die Baracken, in denen diese untergebracht waren und besichtigten den Steinbruch, in dem die Gefangenen schwersten körperlichen Tätigkeiten nachgehen mussten. Eine Ausstellung auf dem Gelände des Lagers konfrontierte die Teilnehmenden mit Zeitzeugenaussagen und Bildmaterial der wenigen Überlebenden. Im Gedenken an die Opfer des Konzentrationslagers Groß Rosen legten die Schülerinnen und Schüler vor Ort einen Blumenkranz nieder.

Um die Eindrücke zu verarbeiten sowie persönliche Gedanken und Fragen loszuwerden, nahmen die Jugendlichen anschließend an einem speziell auf sie zugeschnittenen Workshop teil.

Die Gruppe übernachtete in der Jugendbegegnungsstätte der Stiftung Kreisau, dem ehemaligen Gut der Adelsfamilie von Moltke. Bei einer Führung durch das Gut wurde den Schülerinnen und Schülern die Geschichte der Familie von Moltke nähergebracht. Bei dem Begutachten des Familienstammbaumes erfuhren die Teilnehmenden von den liberalen Wertevorstellungen der Familie. Diese legten den Grundstein dafür, dass das Gut während des Zweiten Weltkrieges zu einem wichtigen Ort des Widerstandes gegen das nationalsozialistische Regime wurde – dem heimlichen Treffpunkt des Kreisauer Kreises.

Für alle Teilnehmenden waren die zwei Tage eine sehr bewegende Erfahrung. Der Besuch authentischer historischer Orte bietet einen intensiveren Zugang zur Vergangenheit als jedes Geschichtsbuch.